Elena Maroufi
Nossrat Peseschkian 1Muss man erst geschieden sein, um zu wissen, wie gut eine Ehe ist?
Muss man erst einen Herzinfarkt gehabt haben,
um beurteilen zu können, wie wichtig die körperliche Gesundheit ist?
Muss man erst einen Selbstmordversuch begangen haben,
um die Bedeutung seelischer Gesundheit zu erfassen?
Fachliche Expertise ist selbstverständlich für erfahrene Führungskräfte. Wie wichtig Metakompetenzen wie Balance für nachhaltigen Erfolg und Burnout-Prävention sind, ist ebenfalls allgemein bekannt. Dennoch können sich trotz aller Erfahrung auch im Top-Management Überlastung und Erschöpfung durch inhaltliche oder strukturelle Schieflagen einschleichen. Weshalb wird dies oft erst dann bemerkt, wenn sich schon ernste Burnout-Symptome zeigen?

Das menschliche Befinden wird von drei Faktoren beeinflusst, dem Umfeld, dem Körper und der Psyche.
Vorteil: Mindestens auf zwei der drei Faktoren, unsere körperliche und psychische Verfassung, können wir selbst aktiv einwirken. Wir sind also keineswegs "den Umständen" ausgeliefert.
Nachteil: Da der Mensch im Zentrum des Geschehens steht, ist er hinsichtlich seines eigenen Zustandes meist "betriebsblind". Wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Nossrat Peseschkian 2Eigene Erfahrungen sind teuer, fremde Erfahrungen sind kostbar.
Darin liegt der Sinn von Coachings, Beratung und Seminaren: Der Berater und ggf. die Gruppe können Ihnen zu einem Wechsel von der Frosch- zur Vogelperspektive verhelfen. Indem Sie Ihr individuelles Gefahrenpotential erkennen und lernen, dieses mit kraftvollen, gesundheitsfördernden Lebensstrategien zu minimieren, lassen Sie Burnout keine Chance. Haben Sie Lust neue, bisher in Ihnen schlummernde Lebens(Be)geister(ung) zu wecken?.
Weiterführende Links:
SÜDDEUTSCHE-Artikel: Der Stress haut Arbeitnehmer um
FOCUS-Artikel über erzwungene Frührente durch Stress